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Spielplätze

> 1. Beitrag von Toni Anderfuhren "Neugierige Schritte in Spielräume" als PDF pdf logo
Während Kinder früher überall in der Stadt spielen konnten, findet heute das Kinderspiel zum großen Teil auf Spielplätzen, auf speziell für Kinder reservierten Flächen statt. Es ist durchaus positiv zu bewerten, dass die Anzahl der Spielplätze in den letzten Jahrzehnten zugenommen hat. Doch Kinder brauchen mehr als einen Buddelkasten mit Rutsche und Klettergerüst. Empirische Studien belegen, dass das Anregungspotenzial von Spielplätzen sehr gering ist. 80% aller Aktivitäten dort sind Bewegungsspiele, die durch die Geräte angeregt wurden. Gravierender ist die Tatsache, dass über die Hälfte aller Spiele weniger als fünf Minuten dauern, wobei davon auszugehen ist, dass ausdauernd im Sand spielende Kleinkinder den Durchschnitt verfälschen. Hingegen kommt gestaltendes Spielen, was länger dauert, oft in Räumen vor, die nicht speziell für Kinder gedacht und ausgestattet sind. Weitere positive und anregende Spielorte stellen moderne Themenspielplätze dar. Die Gestaltung des gesamten Spielplatzes steht unter einem speziellen Thema, nach dem sich das Aussehen aller Geräte richtet. Diese Kulisse gibt Kindern Anreize, die ihre Fantasie fördern. Kinderspiel darf nicht nur auf Spielplätzen stattfinden, doch auf dem Weg hin zur bespielbaren Stadt nehmen Spielplätze eine besondere Bedeutung für Kinder ein. Deshalb müssen diese entsprechend der Bedürfnisse der Kinder nach Bewegung, Gestaltbarkeit und Veränderbarkeit qualifiziert werden
Quelle: Toni Anderfuhren, Bauma (Schweiz) in Zeitschrift Offene Spielräume, Ausgabe 3-2008, Herausgeber: Bund der Jugendfarmen und Aktivspielplätze e.V., Stuttgart

> 2. "Ich mach' mit!" Dokumentation einer Spielplatzplanung mit Beteiligung von Kindern nach den Qualitätskriterien der Spielleitplanung als PDF pdf logo

Quelle: Monika Mlynczak, Fachreferentin für Spielleitplanung der Stadt Dortmund, Büro für Kinderinteressen, Jugendamt


> 3. Beitrag von Darijana Hahn: " Der Kinderspielplatz - mehr als ein Platz für Kinder zum Spielen" als PDF pdf logo
Spielplätze sind Plätze für Kinder zum Spielen, die von Gemeinden konkret angelegt werden. Wie die Planung aktiv geschieht, und wie die Plätze schließlich aussehen, gibt deutliche Auskunft über gesellschaftliche Strukturen und eben nicht zuletzt über die Stellung des Kindes.

Auch wenn immer wieder betont wird, dass Spielplätze allein für ein anregendes Umfeld für Kinder nicht ausreichen, sind Spielplätze doch ein kräftiges Symbol für Kindheit, die in der Spielraumplanung einen entsprechenden Stellenwert einnehmen.

Quelle: Darijana Hahn, Kulturwissenschaftlerin aus Hamburg


> 4. "Weiße Flächen werden bunt" Beitrag der Spielraumkommission der Landeshauptstadt München zur Bürgerbeteiliung bei Freiflächengestaltung
Wie gelungene Bürgerbeteiligung bei der Gestaltung von Freiflächen und Spielräumen funktionieren kann und wo Hürden überwunden werden müssen, zeigt eine Publikation der Spielraumkommission der Landeshauptstadt München, vertreten durch das Referat für Stadtplanung und Bauordnung, Baureferat (Gartenbau) und Sozialreferat/ Stadtjugendamt. Federführung für die interdisziplinär zusammengesetzte Redaktionsgruppe übernahm der Verein Spiellandschaft Stadt e.V.
Weiße Flächen sind wohnungsnahe Freiräume, die bei der Planung einer Wohnbebauung freigehalten und bewusst eingeplant werden, damit sie von den Anwohnern, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gemeinsam nach eigenen Ideen und Wünschen geplant und gestaltet werden können. Die Broschüre gibt Einblicke in Partizipationsprozesse. Sie zeigt konkrete Beispiele aus der Praxis für die Praxis, bietet Bauanleitungen sowie Erfahrungsberichte aus Sicht der beteiligten Gruppen.

Das Heft ist im Kinderinformationsladen der Spiellandschaft Stadt (Albrechtstr. 37, 80636 München, Tel. 089 183335, E-Mail: info@spiellandschaft.de, kostenlos zu erhalten. Der Versand kostet 3.- Euro.
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