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Veranstaltungen und Tagungen

Tagungen in 2010

  • "Stadt für alle - Platz für Jugend"
    07. Oktober 2010 in Bremen
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    Hintergrund
    Förderschwerpunkt Jugendliche der Gemeinschaftsaktion "SpielRäume schaffen"
    In Bremen hat die Gemeinschaftsaktion „SpielRäume schaffen“ in 2008 den Förderschwerpunkt Jugendliche ausgerufen. Mit einem Sonderfonds werden gezielt Projekte gefördert, die neue Treffpunkte für Jugendliche in der Stadt entwickeln. Dabei ist es eine zentrale Förderbedingung, dass die Ideen für das Projekt von den Jugendlichen selber entwickelt werden.
    Nach mittlerweile 11 Jahren Gemeinschaftsaktion „SpielRäume schaffen“ wurde deutlich, dass Projekte für Jugendliche ungleich schwerer zu realisieren sind, als Projekte für Kinder. Beschwerden über zu laute Jugendliche z.B. auf Spielplätzen sind häufig. Gleichzeitig gibt es aber wenig Akzeptanz, ihnen andere Orte zum Treffen im öffentlichen Raum zuzugestehen.
    Daher versucht die Kampagne „Stadt für alle - Platz für Jugend“, neben der Förderung von konkreten Projekten durch begleitende Öffentlichkeitsaktionen auf die Rechte von Jugendlichen in der Stadt aufmerksam zu machen.

    Am 9.Juli 2008 fand zu dem Thema eine Pressekonferenz mit Staatsrat Schuster statt.
    Unter dem oben genannten Slogan wurde ein Plakat in DIN A3 gedruckt und in Bremen an unterschiedlichste Einrichtungen verteilt.

    Als Abschluss der Aktion gab es am 7. Oktober 2010 einen Fachtag zum Thema Jugendliche in der Stadt.
    Unter dem Motto "Stadt für alle - Platz für Jugend" wollte der Fachtag Stadtplaner/innen, Sozialpädagog/innen und andere Fachleute, die mit Jugendlichen in dieser Stadt zu tun haben, an einen Tisch holen, um über eine jugendgerechte Stadt zu debattieren. Die Ergebnisse des Fachtages werden in Form eines Empfehlungskatalogs in die politischen Gremien dieser Stadt getragen.

    Dokumentation
    Fachtag "Stadt für alle - Platz für Jugend"
    Am Donnerstag, 7. Oktober 2010 fand im Haus der Wissenschaft der Fachtag „Stadt für alle – Platz für Jugend“ statt. Die 50 Teilnehmer wurden durch einen beeindruckenden Film von und mit Bremer Jugendlichen eingestimmt. Herr Klaus Habermann-Nieße und Frau Erika Brodbeck erläuterten die theoretischen Überlegungen bei der Partizipation von Jugendlichen in der Stadtplanung und stellten viele tolle bereits gelungene Projekte vor.

    Nach einer Mittagspause wurde mit der Methode des Worldcafés gearbeitet, was von den Teilnehmern gern und engagiert angenommen wurde. In kleinen Tischgruppen, jeweils moderiert von einem Tischgastgeber, wurden verschiedene Thesen und Themen diskutiert, wie zum Beispiel „Was müsste noch kommen, damit Bremen eine jugendgerechte Stadt wird?“. Alle Gedanken und Ideen wurden auf der Papiertischdecke fest gehalten. Die Ergebnisse des Fachtags wurden zusammen gefasst und bilden die Grundlage für weitere Fachgespräche und natürlich das Gespräch mit Bremer Jugendlichen im Jahr 2011. Danach sollen die Ergebnisse in den Jugendhilfeausschuss getragen werden.

    Die Vorträge und Ergebnisse des Fachtags zum Herunterladen: http://www.spiellandschaft-bremen.de/c1095/l22/u11470.htm


  • „Kinder- und jugendgerechte Stadtentwicklung: Lernen von der Praxis für die Praxis – ein interkommunaler Dialog“
    28. Oktober 2010 in Berlin
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    Junge beim SkatenStaat und Gesellschaft stehen heute mehr denn je vor der Aufgabe, in unseren Städten und Gemeinden ein kinderfreundliches Wohnumfeld herzustellen. Es besteht ein dringender Bedarf, bessere Qualitäten im Wohnumfeld für Kinder und Familien zu schaffen. Intensive Bebauung, zunehmende Funktionalisierung und kinderunfreundliche Gestaltung von öffentlichen Räumen – die Lebenswelt von Kindern hat sich in den letzten Jahrzehnten erheblich zu deren Nachteil verändert. Vor allem Verkehrsflächen verdrängen potenzielle Spielräume der Kinder. Die kinderfreundliche Stadtgestaltung ist damit Gegenstand der kommunalen Zukunftssicherung geworden, entsprechend wird ihr in der Öffentlichkeit eine große Aufmerksamkeit zuteil. Gleichzeitig ziehen sich Kinder und Jugendliche immer mehr aus dem öffentlichen Raum zurück und ein entsprechendes verbindliches kommunales Planungsinstrument sucht man vielerorts vergeblich. Das Deutsche Kinderhilfswerk hat drei Jahre lang bundesweit 12 Modellkommunen dabei begleitet, sich diesen Herausforderungen zu stellen und will nun deren wegweisende Erfahrungen im Rahmen einer ganztägigen Fachveranstaltung am 25. Oktober in Berlin präsentieren. Ziel ist, darüber einen interkommunalen Austausch anzuregen. Die Tagung richtet sich insbesondere an kommunale Fachkräfte der Ressorts Stadtplanung, Jugend, Stadtentwicklung und Grünflächen.

    Mit dem Programm „Kinderfreundliche Stadtentwicklung“ hat das Deutsche Kinderhilfswerk Kommunen darin unterstützt, städtebauliche Strukturen zu erhalten und zu schaffen, in denen Spielen möglich ist, die zum Gestalten und Erleben einladen sowie Gefahrlosigkeit und Zugänglichkeit gewährleisten. Dabei wurde insbesondere das Instrument Spielleitplanung weiterentwickelt, aber auch die Gestaltung jugendgerechter Räume und die Leitbildentwicklung unter Beteiligung von Kindern und Jugendlichen wurden erprobt.

    Auf der Fachtagung im Roten Rathaus in Berlin werden sich die Modellkommunen Berlin-Pankow, Blankenfelde-Mahlow, Bodenheim, Bremen, Dortmund, Eberswalde, Hennef, Karlsruhe, Rietberg, Steinfurt, Soltau und Würselen präsentieren. Gezielt werden auch andere Kommunen mit Erfahrungen zur Spielleitplanung und zur kinderfreundlichen Stadtentwicklung eingeladen. Zu erwarten ist ein fachlich anspruchvoller Austausch, der durch die innovative Methode "World Café" mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf folgende Fragestellungen fokussiert werden soll:

    • Wie ist der Stand einer kinderfreundlichen Stadtentwicklung in meiner Kommune? Welche Projekte laufen gut? Welche Strukturen gibt es?
    • Was hindert mich an der Umsetzung einer kinderfreundlichen Stadtentwicklung? – Sollbruchstellen, Stolpersteine, Hindernisse
    • Was hat gut funktioniert - was kann ich empfehlen – was sind die Erfolgsfaktoren einer kinderfreundlichen Stadtentwicklung?
    • Was sind die Strategien zur Umsetzung und Verankerung einer kinderfreundlichen Stadtentwicklung in den Städten und Gemeinden?

    Die Tagung findet voraussichtlich in Kooperation mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und dem Bundesministerium für Bauen, Verkehr und Stadtentwicklung (BMBVS) statt und wird in Zusammenarbeit mit den Planungsbüros Stadtkinder (Dortmund) und Schelhorn (Frankfurt/M.) entwickelt.

    Eine Anmeldung für die begrenzte Teilnehmerzahl von 120 Personen ist unter www.kinderfreundliche-stadtgestaltung.de möglich. Am Vorabend der Konferenz findet die Mitgliederversammlung des Bündnisses Recht auf Spiel statt. Gäste sind herzlich willkommen!

    > Hintergrundinformation zum Download

    10 Jahre Spielleitplanung – Ausstellungsplakate zum Download

    > Erster Rückblick

Tagungen in 2011

  • 2. Interkommunaler Dialog zur kinderfreundlichen Stadtgestaltung des Deutschen Kinderhilfswerkes
    14.10.2011 in Regensburg
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    2. Interkommunaler Dialog zur kinderfreundlichen Stadtgestaltung des Deutschen Kinderhilfswerkes
    14.10.2011 in Regensburg

    Ziel des Fachtages war es, einen Fokus auf die Herausforderungen und erfolgversprechenden Ansätze für Innenstädte und dicht besiedelte Stadtquartiere zu geben und zugleich die langjährigen Erfahrungswerte aus Rheinland-Pfalz aufgreifen. Gleichzeitig nahm der kollegiale Austausch für Fachkräfte aus den Bereichen Jugend, Bauen und Stadtplanung einen besonderen Raum ein.

    Die Grußworte wurden von Joachim Wolbergs, Bürgermeister der Stadt Regensburg, und Holger Hofmann, stellvertretender Geschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes, gehalten. Nach einer anschließenden kulturwissenschaftlichen Betrachtung „Von der Spielplatz- zur Spielraumplanung“ folgten drei Impulse zur Spielleitplanung im städtischen Kontext an den Beispielen von Regensburg, Mannheim und Berlin-Pankow. Den Referaten schloss sich ein kollegialer Austausch an, bei dem an Thementischen u.a. zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, der ressortübergreifenden Planung oder der Finanzierung diskutiert wurde. Über den interkommunalen Ansatz konnte ein ressortübergreifender Austausch innerhalb der Kommunen sowie zwischen Nachbarkommunen angestoßen werden, welchen es nun zu vertiefen gilt.

    Die Tagung wurde in Kooperation mit der Stadt Regensburg ausgerichtet und durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert. Die Stadt Regensburg selbst hatte im vergangenen Jahr die Spielleitplanung für ihre Innenstadt beschlossen und befindet sich derzeit in der Umsetzung.

    Zum Download:

    Programm-Übersicht

    Dokumentation der Methode World Café

    Gastvortrag Darijana Hahn – „Von der Spielplatz – zur Spielraumplanung“

    Gastvortrag Jeanette Münch & Jan Abt – „Spielleitplanung in der Großstadt – Beispiel Berlin, Pankow-Weißensee“

    Gastvortrag Birgit Schreiber – „Spielleitplanung in Mannheim Innenstadt – Quartier östliche Unterstadt“


    Gastvortrag Peter Apel – „Spielleitplanung in Regensburg“


    Veranstaltungsort
    Mehrgenerationenhaus
    Ostengasse 29
    93047 Regensburg


  • Freiraumgestaltung für Kinder im Kreis Mettmann - Interkommunaler Austausch zu Wegen, Chancen und Grenzen
    10.11.2011 in Mettmann
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    Freiraumgestaltung für Kinder im Kreis Mettmann - interkommunaler Austausch zu Wegen, Chancen und Grenzen
    10.11.2011 in Mettmann, Stadthalle

    Das Deutsche Kinderhilfswerk veranstaltete in Kooperation mit der Stadt Mettmann sowie mit Unterstützung des Landkreises und der Spielplatzpaten Mettmann am 10. November 2011 eine Tagung zum Thema „Freiraumgestaltung für Kinder“. In der Neandertalhalle stellte der Mettmanner Bürgermeister Bernd Günther heraus: „Eine kinderfreundliche Stadtgestaltung dient allen Generationen und ist für uns ein wichtiger Standortfaktor“. Martin M. Richter, Direktor des Landkreises Mettmann, ergänzte: „Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung im Landkreis kommt der kinder- und familienfreundlichen Stadtentwicklung besondere Bedeutung zu“.

    Der Landschaftsarchitekt Dirk Schelhorn führte in seinem Referat aus, welche Qualitäten den städtischen Raum für Kinder bestimmen. Mit der Bereitstellung von Spielplätzen allein sei es nicht getan. Es ginge um die ganzheitliche Entwicklung der Städte und Gemeinden, in denen sich Kinder und Jugendliche wohl fühlen und in denen generationenübergreifendes Leben stattfindet. Diesem Tenor schloss sich Dagmar Brüggemann vom Büro Stadt-Kinder in Dortmund an, die das Instrument der Spielleitplanung vorstellte. Die Fachplanung, ähnlich der für Verkehr oder Grünflächen, erfasst und bewertet alle öffentlichen Freiräume, in denen sich Kinder und Jugendliche aufhalten und aktiv werden, beispielsweise Brachen, Siedlungsränder, Baulücken, Grünanlagen, Straßen, Hauseingänge oder Plätze. Ausgangsbasis sind dabei die Bewertungen von Kindern und Jugendlichen, die sie beispielsweise in Streifzügen ermitteln.

    Wie eine übergreifende Fachplanung vor Ort konkret funktioniert, stellte Renate Schieferstein aus der Perspektive der Stadt Velbert dar. Seit 2000 gibt es in Velbert eine ressortübergreifende Arbeitsgruppe „AG Spielraum“. Darin vertreten sind die Fach- und Geschäftsbereiche Jugend, Familie und Soziales, Umwelt und Stadtplanung, Geodaten und Vermessung sowie Öffentliches Grün und Friedhöfe. Mit einem Spielraumkataster wurden die Spielplätze mit verschiedenen Daten ihrer Einzugsgebiete verknüpft. Auf diese Weise entsteht eine umfangreiche Abfragemöglichkeit über den einzelnen Platz hinaus, der die Versorgung der Kinder und Jugendlichen mit entsprechenden Spielmöglichkeiten darstellt.

    Den Referaten schloss sich unter der versierten Moderation von Stefanie Voss ein kollegialer Austausch an, bei dem an Thementischen u.a. zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, der ressortübergreifenden Planung oder der Finanzierung diskutiert wurde.

    Holger Hofmann, stellvertretender Geschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes erklärte: „Ich freue mich, dass wir mit vielen Fachleuten aus der Verwaltung, aus dem Bereichen Jugend und Planung, innovative Ansätze aus dem Landkreis und bundesweit intensiv diskutieren und bewerten konnten. Die Politik ist nun aufgefordert, dieses Thema stärker in den Fokus zu nehmen!“.

    Zum Download


  • Bundeskonferenz der Kinderinteressenvertretungen
    23./24.11.2011 in Salzgitter
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    Bundeskonferenz der Kinderinteressensvertretungen
    23./24.11.2011 in Salzgitter (Hotel am See)

    In Deutschland gibt es eine Vielzahl von Interessenvertretungen für Kinder und Jugendliche: ehrenamtliche und hauptamtliche Kinderbeauftragte, Kinderbüros und Initiativen. Diese sind strukturell unterschiedlich eingebunden, beim öffentlichen Träger oder in freier Trägerschaft. Entsprechend sind auch die Wege der politischen Einflussnahme und die direkte Beteiligung von Kindern und Jugendlichen unterschiedlich ausgeprägt. Die Verbreitung und Durchsetzung der Kinderrechte entsprechend der UN-Kinderrechtskonvention ist für alle ein Anliegen, ebenso der Wunsch nach Vernetzung unter den Kinderrechtsorganisationen, der jedoch nicht flächendeckend eingelöst werden kann. Die Bundeskonferenz soll diese Anliegen aufgreifen und feststellen, was unter den unterschiedlichen Voraussetzungen, die Arbeit für die Verbreitung der Kinderrechte und für ihre Durchsetzung behindert und befördert. Ferner, welche Rahmenbedingungen und gemeinsame Strategien für eine wirkungsvollere Arbeit notwendig sind. Impulse aus anderen Ländern, der Einsatz innovativer Methoden der Technology of Participation® (ToP) und ein strukturierter kollegialer Austausch bereichern die Veranstaltung. Die Bundeskonferenz wird vom Deutschen Kinderhilfswerk in Kooperation mit der Stadt Salzgitter ausgerichtet und inhaltlich durch die BAG kommunale Kinderinteressensvertretungen und das Bundesnetzwerk Kinder- und Jugendbeteiligung unterstützt. Gefördert wird die Veranstaltung vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend.

    Die Veranstaltung findet vom Mittwoch, den 23.11 bis Donnerstag, den 24.11 2011 in Salzgitter (Hotel am See) statt. Bitte reservieren Sie sich diesen Termin oder melden Sie sich gleich an. Dort finden Sie auch das vorläufige Programm, eine offizielle Ausschreibung erfolgt Anfang September. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anfahrt und Übernachtung sind von den Teilnehmer/innen zu tragen. Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 100 Personen beschränkt.

    Das Programm und weitere Infos entnehmen Sie bitte unserem aktuellen Flyer, den Sie hier downloaden können.

    Kontakt:

    Dominik Bär
    baer@dkhw.de
    030/308693-21

    Veranstalter
    Deutsches Kinderhilfswerk e.V.
    Das Deutsche Kinderhilfswerk ist eine überregionale Spenden- und Lobbyorganisation, die sich seit über 30 Jahren für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention einsetzt, vor allem für die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an den sie betreffenden Fragen und die Bekämpfung von Kinderarmut.

    Kooperationspartner
    Stadt Salzgitter
    Um Salzgitter nachhaltig zukunftsfähig zu machen, erklärte Oberbürgermeister Frank Klingebiel mit seinem Amtsantritt im November 2006 die strategische Neuausrichtung als kinder- und familienfreundliche Lernstadt zu seinem Arbeitsprogramm und damit zur Chefsache. Mit der Initiative „Kinder fördern und Familien unterstützen“ wird Kinder- und Familienfreundlichkeit von Politik, Wirtschaft, Verwaltung sowie von Einrichtungen, Verbänden und Bürgerschaft als vordringliche Aufgabe bearbeitet. Sichtbaren Ausdruck fand diese Initiative im neuen Stadtlogo. Konkret umgesetzt wird sie beispielsweise indem der Besuch der Kindertagesstätten für alle Kinder ab dem dritten Lebensjahr bis zum Schuleintritt kostenfrei ist. Schulen werden umfangreich saniert und modernisiert. Sprachförderung in Kitas wie auch die Kinder- und Jugendförderung werden aus dem Haushalt der Stadt bezuschusst. Vorhaben zur Umsetzung der Leitlinien „Stadt mit Zukunft“ werden in einem breiten Beteiligungsprozess beraten. Diese Familien- und Bildungspolitik soll bewirken, die Lebensverhältnisse zu verbessern, Salzgitter für Familien attraktiv zu machen und die rückläufige demografische Entwicklung zu stoppen.

    Unterstützer
    BAG kommunale Kinderinteressensvertretungen
    Unter dem Motto „Türen öffnen für Kinder“ gründete sich am 9.12.2010 in Berlin die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Kommunale Kinderinteressenvertretungen. Sie hat sich zum Ziel gemacht, die Ergebnisse des Nationalen Aktionsplans (NAP) aufzugreifen und auf kommunaler und bundesweiter Ebene Projekte und Ideen für kindergerechte und kinderfreundliche Kommunen weiter zu verfolgen und zu konkretisieren. Mit der BAG wird ein Netzwerk geschaffen, das die Partizipation von Kindern und Jugendlichen auf allen Ebenen stärkt, eine themenspezifische Öffentlichkeits- und Kampagnenarbeit leistet bzw. fachliche und politische Stellungnahmen zu den Bedürfnissen und Lebenslagen von Kindern und Jugendlichen erarbeitet.

    Netzwerk Kinder- und Jugendbeteilung
    Im Netzwerk Kinder- und Jugendbeteiligung sind Fachkräfte quer durch Deutschland aus dem Bereich der Kinder- und Jugendbeteiligung vertreten. Die meisten sind ausgebildete Moderatorinnen und Moderatoren für Beteiligungsprozesse und Trainerinnen und Trainer für die Moderationsausbildung oder verfügen über langjährige Praxis- und Beratungserfahrungen in der Kinder- und Jugendbeteiligung. Die Netzwerkpartner stammen aus verschiedenen Professionen und Arbeitszusammenhängen: (Sozial-) Pädagogik, Planung (Stadt, Region, Landschaft, Verkehr) Verwaltung, Architektur, Jura, Wissenschaft, Politik etc. Fachlich und strukturell wird das Netzwerk vom Deutschen Kinderhilfswerk unterstützt.



Gefördert durch:
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