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Kinderfreundliche StadtgestaltungKinderfreundliche Stadtgestaltung


Foto: Planungsbüro Stadt-Kinder

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und schrumpfender Städte erhält das Leitbild einer kinder- und familienfreundlichen Stadtentwicklung besondere Bedeutung. Städte, Gemeinden und Landkreise werden daher umso zukunftstauglicher sein, je besser es ihnen gelingt, Kindern und Jugendlichen beste Start- und Entwicklungschancen zu bieten.

Mit der Bereitstellung von pädagogischen Orten wie Spielplätzen oder Schulhöfen ist es allein nicht getan. Es geht um die ganzheitliche Entwicklung der Städte und Gemeinden, in denen sich Kinder und Jugendliche wohl fühlen und in denen generationenübergreifendes Leben stattfindet.

Foto:Jugendamt der Stadt Dortmund



Kinder- und familienfreundliche Entwicklung von Städten und Gemeinden wird daher zu einer zentralen Strategie zur Sicherung ihrer Zukunftsfähigkeit. Eine kinder- und familienfreundliche Stadtentwicklung und integrative Stadtplanung lässt sich nur mit den Bürgerinnen und
Bürgern gemeinsam entwickeln. Es bedarf dazu geeigneter Instrumente und Verfahren, welche Beteiligung und Stadtplanung miteinander verknüpfen.

Das Instrument der Spielleitplanung wurde in einem gut vierjährigen Prozess des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur sowie des Ministeriums für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz in Rheinland-Pfalz entwickelt und erprobt (vgl. www.spielleitplanung.de).

Foto: Gruen-macht-Schule.de

Mittlerweile findet es bundesweite Verwendung, allein das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt derzeit rund 15 Modellkommunen. Diese werden begleitet durch den Spielraumfachbeirat des Deutschen Kinderhilfswerkes und gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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